
Food & Drink
Die Branche der Food and Drink-Produzenten sieht sich einem ständig ändernden Markt mit sich individualisierenden Konsumentenwünschen gegenüber. Polarisierung, Internationalisierung und Veränderungen sind Stichworte des Marktes. Ein beschleunigter Konzentrationsprozess und immer schneller wechselnde Konsumentengewohnheiten bedingen flexiblere Unternehmensstrukturen und Innovationsfähigkeit. Immer kürzere Produktlebenszyklen führen zu ständig neuen Herausforderungen auf einem Markt mit steigenden Risiken.
Insbesondere im europäischen Umfeld, in dem durch Globalisierung und Konzentration auf Anbieter- und Herstellerseite der Wettbewerb steigt, sind Innovationsgeist und Risikobewusstsein gefragt mit einem Fokus auf internationale Marken. Andererseits prägt der Einzelhandel mit seinen Handelsmarken das Geschäft der Lebensmittelbranche in zunehmendem Masse.
Schließlich üben Einzelhandelsketten großen Druck auf die lebensmittelproduzierende Industrie aus. Zum einem wird versucht, den Preisdruck des Marktes an die Industrie weiterzugeben, zum anderen bündeln verstärkt global tätige Einzelhandelsketten ihre Einkaufsmacht. Diese Entwicklungen werden den Konzentrationsgrad bei den Produzenten weiter erhöhen.
Die Veränderungen in der Branche betreffen nicht nur das wirtschaftliche, sondern ebenfalls das rechtliche Umfeld. Die Produzenten sehen sich verstärkt legislativen Normen auf Länder- und EU-Ebene gegenüber, welches sich u.a. wiederspiegelt in verstärkten Auszeichnungsanforderungen für Herkunfts- und Inhaltsvorschriften für Produkte. Ebenso werden im Rahmen der europäischen Angleichung und einer geänderten EU-Subventionspolitik in den kommenden Jahren Subventionen gekürzt und somit als Folge auch der Preiskampf verschärft.
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