
Government
Bund, Länder und Gemeinden befinden sich in Österreich vor einer großen Herausforderung: Während die öffentliche Haushaltslage nach wie vor angespannt ist, steigen die Anforderungen der Bürger an staatliche Leistungen.
In den nächsten Jahren werden umfassende Reformen notwendig sein. Dazu gehören etwa die Einführung eines kaufmännischen Rechnungswesens (Doppik), höhere Effizienz bei der Ressourcenverwendung, Leistungs- und Wirkungsorientierung oder der Abbau von Bürokratie (Bürokratiekostenmessung).
Mehr Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft Der Staat wird sich in den nächsten Jahren voraussichtlich immer mehr zurück ziehen und sich ausschließlich auf die Gewährleistung politisch vorgegebener Aufgaben konzentrieren. Die Erfüllung staatlicher Leistungen selbst kann vermehrt durch die Privatwirtschaft oder in Zusammenarbeit mit dem Staat in einer Public Private Partnership (PPP) erfolgen.
Ebenso stellt der Trend hin zu formalen und materiellen (Teil-)Privatisierungen die Entscheider in öffentlichen Verwaltungen vor große Herausforderungen. Eine Fülle unterschiedlicher und teilweise divergierender Interessen muss gegeneinander abgewogen werden. Auch der demographische Wandel wird den Wettbewerb um Talente zwischen dem öffentlichen Sektor und der Privatwirtschaft verschärfen. Eine leistungsorientierte Vergütung und Bezahlung dürfte daher zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Bund, Länder und Gemeinden werden.
Öffentliche Unternehmen müssen sich zukünftig stärker modernisieren. EU-Bestimmungen für mehr Deregulierung und Liberalisierung sorgen für stärkeren Wettbewerb. Zusätzliche Belastungen können sich auch aus den neuen Eigenkapitalanforderungen (Basel II) ergeben.
Diese Beispiele zeigen: Die Anforderungen haben sich verändert und sind zahlreicher geworden. Um darauf angemessen reagieren zu können, haben wir unsere Kompetenzen für Bundes-, Landes- und Gemeindeverwaltungen, Behörden sowie öffentliche Unternehmen im Bereich "Government" gebündelt.
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